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Negative Realzinsen – So reagieren Sie richtig

Nach Lesart des statistischen Bundesamtes sind die vorläufigen Konsumentenpreise in Deutschland im Februar 2025 um voraussichtlich 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die für europäische Vergleichszwecke berechnete Veränderungsrate beträgt 2,8 Prozent.


Für die gesamte Eurozone liegt die Inflationsrate bei 2,4 Prozent. Die Kerninflationsrate beträgt nun 2,6% und befindet sich also, weiterhin trotz der schwachen wirtschaftlichen Dynamik, oberhalb der Zielgröße der Europäischen Zentralbank (EZB).


Die Europäische Zentralbank (EZB) plant, den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5% zu senken, mit dem Ziel die Wirtschaft zu stimulieren. Nichts destotrotz bleibt das Wirtschaftswachstum im Euroraum schwach, mit vereinzelten Anzeichen einer Stagnation in den letzten Monaten.

Sollte diese Zinssenkung eintreten, werden sich Anleger wohl für eine längere Zeit an die schon heute vorhandenen negative Realzinsen gewöhnen müssen.



Nicht nur Geldmarktprodukte wie Festgeld und Geldmarktfonds verlieren durch negative Realzinsen an Wert, sondern auch langfristige Staatsanleihen werden zunehmend unattraktiver. Denn die realen Ertragschancen für Anleger, die auf festverzinsliche Anlagen setzen verringern sich, durch steigende Inflation, Zinssenkungshoffnungen und dem daraus resultierendem Rückgang der Renditen für Staatsanleihen. Zudem könnten die diskutierten schuldenfinanzierten Verteidigungs- und Infrastrukturprogramme für steigende Unsicherheit bei der Inflation und den langfristigen Kapitalmarktrenditen sorgen.



Vor diesem Hintergrund verdeutlicht sich die Relevanz die eigene Rendite im Verhältnis zur Inflation zu betrachten, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Denn der Erhalt der Kaufkraft gestaltet sich weiterhin als erschwerlich.


                            

Was bedeutet das für mich?


In einem Umfeld negative Realzinsen frisst die Inflation die Rendite – Staatsanleihen und festverzinsliche Produkte werden weniger attraktiv. Das bedeutet, dass Anleger ihr Augenmerk vermehrt auf alternative Anlagen lenken müssen, um inflationsbereinigte Rendite zu erzielen. Auch die Verwaltung von Rücklagen gestaltet sich als komplizierter und es bedarf, umso mehr einer durchdachten Anlagestrategie, welche zur Lebenssituation des Anlegers passt. Dabei ist eine differenzierte Betrachtung der Liquiditätsbedürfnisse wichtig, um eine Balance zwischen Rendite und Verfügbarkeit zu finden. Eine regelmäßige Überprüfung der Anlagestrategie ist unerlässlich, um auf sich verändernde Marktbedingungen flexibel reagieren zu können.


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Rechtliche Hinweise 

Kapitalanlagen beinhalten Risiken. Der angelegte Kapitalwert sowie die daraus erzielte Kapitalrendite unterliegen Schwankungen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar. Es gibt keine Garantie dafür, dass Strategien erfolgreich sind.

 
 
 

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